Pierrette Bloch


Pierrette Bloch

Das Intervall

15. November 2013 bis 28. Februar 2014

Légende
Das Musée Jenisch Vevey präsentiert diesen Herbst die erste Schweizer Werkschau der Künstlerin Pierrette Bloch (*1928) und publiziert zu diesem Anlass im Verlag JRP|Ringier eine umfangreiche Künstlermonografie.

Die in Paris lebende Schweizer Künstlerin Pierrette Bloch arbeitet seit den 1950er-Jahren an einem konstanten zeichnerischen und abstrakten Werk, das über die verschiedenen Schaffensphasen stets neue Formen annimmt. Ob Collagen, rhythmische Kompositionen aus Tuscheflecken, Netze und aufgefädelte Knoten aus Pferdehaar oder Papierstreifen – ihre Arbeiten vereinen die Tendenz zum Seriellen mit einem ganz und gar subjektiven Ausdruck.

Die Ausstellung, die rund hundert Leihgaben aus Institutionen wie dem Centre Georges Pompidou in Paris oder dem Museum für zeitgenössische Kunst in Grenoble vereint, will ein lange Zeit nur am Rande der grossen Kunstströmungen wahrgenommenes Werk vermitteln und dieses in den Kontext verschiedener für die Nachkriegs-Jahrzehnte prägender Strömungen setzen.

Von der obsessiv ausgeübten Zeichenkunst bis zu den Arbeiten mit Pferdehaar konzentrieren sich in Pierrette Blochs Werk so zentrale Fragen wie das Verhältnis der Zeichnung zur Räumlichkeit, der Einfluss der amerikanischen Minimal Art auf die europäischen Kunstszenen oder die Rezeption der französischen „Supports-Surfaces“-Bewegung.

Ein im Atelier der Künstlerin und im Auftrag des Musée Jenisch Vevey entstandener Film von Lila Ribi rundet die Ausstellung ab.


Publication

Edité par JRP|Ringier / Musée Jenisch Vevey

Auteurs : Julie Enckell Julliard, Pamela Lee, Nicolas Muller, Philippe Piguet, Laurence Schmidlin, Catherine de Zegher

Edition : Français/Anglais, Novembre 2013, Couverture dure, 275 x 265 mm, 180 pages

Graphisme : Gavillet & Rust


Avec le généreux soutien de la Binding Stiftung et de Dominique Haim Chanin.