Für diese Eröffnungsausstellung nimmt die Sammlung von Jean Planque den gesamten Raum des Musée Jenisch Veveyein. Das Publikum ist eingeladen, die verschiedenen Kapitel dieses faszinierenden Sammlerabenteuers nachzuvollziehen: die ersten Erwerbungen, noch stark geprägt vom Vorbild Paul Cézanne; die Entdeckung der zeitgenössischen Nicht-Figuration in den 1950er-Jahren sowie die Begegnung mit Jean Dubuffet, die Planques bis dahin klassische Überzeugungen zeitweise ins Wanken brachte; schließlich die bedeutende Freundschaft mit Pablo Picasso, dessen Vertrauen wesentlich zum ersten Erfolg der Galerie Beyeler beitrug.
Im Dienst der Galerie begegnete Jean Planque zwischen 1954 und 1972 zahlreichen Künstlern, die in der Schweiz damals noch wenig bekannt waren, darunter Sam Francis, Simon Hantaï, Henri Michaux, Antoni Tàpies, Mark Tobey sowie der Mexikaner Francisco Toledo.
Die Präsentation der Sammlung macht die innere Kohärenz der Entscheidungen dieses autodidaktischen Malers sichtbar, der – fast unbewusst – jene Werke zusammenstellte, die er selbst gern gemalt hätte.
Kuratiert von Florian Rodari, Präsident der Fondation Jean et Suzanne Planque, und Maïlis Favre, Konservatorin.
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Art’n’Rail Musée Jenisch Vevey
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