Art cruel

i

Hendrick Goltzius, d’après Cornelis van Haarlem, Le Dragon dévorant les compagnons de Cadmus, 1588, burin sur papier vergé filigrané. Musée Jenisch Vevey – Cabinet cantonal des estampes, collection de l’État de Vaud © Musée Jenisch Vevey – Cabinet cantonal des estampes, collection de l’État de Vaud, photographie : Julien Gremaud

arrow icon
Vom 7 April 2022bis 31 Juli 2022
Vernissage 7 April 2022

In der vergangenen und heutigen kollektiven Vorstellungswelt knüpft die «grausame Kunst» an eine eindrucksvolle Anzahl von Bildern aus der Geschichte der Kunst an: Kreuzigungen, Martyrien, Verletzungen, Folterszenen und Massaker haben so die Jahrhunderte überdauert. Das zeitgenössische Kunstschaffen beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Thema: Da die Grausamkeit im Innersten des Menschen steckt, wie viele Denker immer wieder betonen, sucht sie auch die Kunst heim. Von der Brutalität der Welt Zeugnis abzulegen, ist eine ständige Herausforderung, der sich die Kunstschaffenden zu stellen suchen, indem sie die Grausamkeit direkt oder indirekt zeigen. Zu allen Zeiten sind sie Zeugen und manchmal sogar Opfer. Kunst kann Opfer sein und reimt in diesem Fall auf Leben.
 

Publikation

Art cruel

Autoren: Claire Stoullig, Luc Lang, Sophie Daull und Yves Ravey

Musée Jenisch Vevey und Snoeck Editions, Paris

CHF 36.– / CHF 30.– mit der Museumseintrittskarte

ART&SONS

Dieses Text ist nicht auf Deutsch verfügbar.

Gallerie
Ausstellungsansichten
Dokumente
Anlässe
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt durch
Institutionelle Partner
Auch zu sehen